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NACHHALTIGKEIT |
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Aktionsplan stoffliche Nutzung Naturrohstoffe
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Gesamtkonzept der Bundesregierung zur nachhaltigen Steigerung von Anteil und Effizienz des Biomasseeinsatzes
Der Aktionsplan zur stofflichen Nutzung nachwachsender Rohstoffe nennt zwölf Handlungsfelder, in denen sich die Bundesregierung besonders engagiert, um den weiteren Ausbau der stofflichen Nutzung nachwachsender Rohstoffe zu unterstützen und zu fördern. Dazu gehören neben Forschung und Entwicklung auch die Förderung der Markteinführung, das öffentliche Auftragswesen und der Einsatz von nachwachsenden Rohstoffen im Bereich Bauen und Wohnen. Für eine verstärkte Nutzung nachwachsender Rohstoffe sprechen eine Reihe von Gründen:
Hohes Innovationspotential: Vorhandene Produkte werden mit neuen Technologien durch biobasierte Produkte ersetzt. Beispiele sind Naturfaserwerkstoffe in Innenverkleidungen von Autos: Sie sind leichter als herkömmliche Werkstoffe und helfen dadurch, Sprit zu sparen. In Bioraffinerien, in denen alle Komponenten der zugeführten Biomasse vollständig genutzt werden, könnten in Zukunft aus Holz Zucker für die Erzeugung von Chemikalien, Lignin für die Produktion von Werkstoffen oder Extrakte für Pharmazeutika gewonnen werden. Die meist hohe Verarbeitungstiefe bei der stofflichen Nutzung nachwachsender Rohstoffe trägt bei zu mehr Wertschöpfung und Beschäftigung: Ein Beispiel ist die Nutzung von Stärke mit den Verarbeitungsstufen Stärkeerzeugung beim Landwirt, Stärkeherstellung in der Stärkefabrik, Stärkeverarbeitung zu Polymeren in der chemischen Industrie, Weiterverarbeitung von Polymeren zu biobasierten Verpackungen in der verarbeitenden Industrie. Bereits jetzt sichert die stoffliche Erzeugung und Nutzung nachwachsender Rohstoffe etwa 53.000 Arbeitsplätze in Deutschland. Hinzu kommen etwa 1,2 Millionen Arbeitsplätze in der Forst- und Holzindustrie. Ein erheblicher Teil dieser Arbeitsplätze liegt in den ländlichen Räumen, da dort neben der Erzeugung meist auch die Erstverarbeitung angesiedelt ist. Ferner eigenen sich diese Zukunftstechnologien gerade zur wirtschaftlichen Stärkung der Regionen Ostdeutschlands. Ein Beispiel ist das Bioraffinerie-Zentrum, das derzeit mit Förderung von BMELV, BMU und BMBF in Leuna entsteht.
Klimaschutz: Wenn biobasierte Produkte wie Holzverpackungen am Ende ihres Gebrauchs energetisch genutzt werden, wird dadurch nur die Menge an CO2 freigesetzt, die vorher in der gewachsenen Pflanze gespeichert wurde. Ein weiterer Einsparungseffekt entsteht durch die dauerhafte Bindung von Kohlenstoff in langlebigen biobasierten Produkten, etwa als Baustoff oder in Möbeln.
Schonung fossiler Ressourcen: Öl und Erdgas werden weltweit immer knapper und Deutschland ist ein Land fast ohne eigene Öl- und Erdgasvorkommen. Nachwachsende Rohstoffe könnten in Zukunft herkömmliche Energieträger ersetzen und so für mehr Unabhängigkeit von Öl und Gas beitragen. Umweltschutz durch Abfallvermeidung: Gerade die chemische Nutzung nachwachsender Rohstoffe ist ein Beispiel für Abfallvermeidung. Mit der Verarbeitung von Biomasse in Bioraffinerien fallen keine Abfallstoffe an. Die teure Entsorgung von giftigen Abfällen, entfällt, wenn beispielsweise biogenes Glycerin, das als Nebenprodukt der Biodieselerzeugung in großen Mengen anfällt, bei der Herstellung von Chemikalien anstelle von Erdöl verwendet wird. Die Umsetzung des Aktionsplans stellt eine Querschnittsaufgabe dar, die nur von Politik, Unternehmen und Verbänden, Wissenschaft und Verbrauchern, sowie den politischen Akteuren auf der europäischen sowie auf der Länder- und kommunalen Ebene gemeinsam verwirklicht werden kann. Die Bundesregierung lädt die Beteiligten ein, die Umsetzung des Aktionsplans zu unterstützen. Die Umsetzung der Maßnahmen des Aktionsplans sollen nach zwei Jahren überprüft werden.
Der Aktionsplan zur stofflichen Nutzung nachwachsender Rohstoffe ergänzt den im April vom Bundeskabinett verabschiedeten Nationalen Biomasseaktionsplan für die energetische Nutzung nachwachsender Rohstoffe. Er schafft ein Gesamtkonzept für die deutliche und anhaltende Steigerung des Biomasseanteils sowie der Effizienz des Biomasseeinsatzes. Damit kommt die Bundesregierung einer Aufforderung des Bundestages aus seiner Entschließung vom 25.Juni 2008 nach, in dem er sich für die Erarbeitung einer Strategie zur stofflichen Nutzung als Teil einer integrierten Biomassestrategie ausgesprochen hatte. Der Aktionsplan wurde am 8. September 2009 in Berlin öffentlich vorgestellt.
Grußwort der Ministerin zur Vorstellung des Aktionsplans Vorstellung des Aktionsplans der Bundesregierung zur stofflichen Nutzung nachwachsender RohstoffeRede Staatsekretär Gert Lindemann zur Vorstellung des Aktionsplans Vorstellung des Aktionsplans der Bundesregierung zur stofflichen Nutzung nachwachsender RohstoffeBroschüre und Internetportal zum Aktionsplan: Aktionsplan der Bundesregierung zur stofflichen Nutzung nachwachsender Rohstoffe (PDF, 2 MB, nicht barrierefrei)Internetportal zum Aktionsplan zur stofflichen Nutzung nachwachsender Rohstoffe
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Holznutzung reduziert CO-2 Emissionen
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Holz ist ein wichtiger und wachsender europäischer Rohstoff. Mehr Holz verwenden bietet eine einfache Möglichkeit zur Reduzierung der CO2 Emissionen und zur Förderung eines weiteren Wachstums der europäischen Wälder.
Holz ist ein nachwachsender Rohstoff. In Deutschland findet zudem eine nachhaltige Forstwirtschaft statt, d.h. es wird weniger Holz entnommen als nachwächst. So beträgt der jährliche Holzzuwachs in Deutschland 57 Mio. m3. Davon werden nur ca. 40 Mio. m3 genutzt. Die Holzvorräte werden in den nächsten Jahren weiter deutlich steigen. Es bleibt somit ein erhebliches Potential ungenutzt, das jedoch genutzt werden könnte, ohne die Regeln einer ordnungsgemäßen, auf dem Prinzip der Nachhaltigkeit beruhenden Forstwirtschaft zu verletzen.
Der wichtigste Lieferant für Verpackungsholz ist der heimische Markt.* Erdöl als Ausgangsprodukt für Kunststoff wird endgültig verbraucht. Das geerntete Holz schafft lediglich Platz für Neuanpflanzungen. Die dadurch erreichte Verjüngung des Waldbestandes führt auch zu einer verbesserten CO2-Speicherkapazität.
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Nachhaltigkeit von Holzsteigen und Spankörben
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Nachhaltige Waldbewirtschaftung nach PEFC
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Das Zertifizierungssystem für nachhaltige Waldbewirtschaftung PEFC (= Pan European Forest Certification) wurde offiziell im Jahr 1999 gegründet. PEFC bildet den Rahmen für die gegenseitige Anerkennung glaubwürdiger nationaler oder regionaler Zertifizierungssysteme und –initiativen, die den Anforderungen nachhaltiger Forstwirtschaft entsprechen. Mehr als 47 Millionen Hektar Wald sind derzeit PEFC-zertifiziert – dem vorherrschenden Zertifizierungssystem in Europa.
Die Mehrzahl der Lieferanten der GROW-Mitglieder sind nach PEFC zertifiziert.
Mehr Info zu PEFC
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Nachhaltige Waldbewirtschaftung nach FSC
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Der Forest Stewardship Council (FSC) wurde im Jahr 1993 gegründet. Der FSC verfolgt das Ziel, auf der ganzen Welt eine umweltgerechte, sozialverträgliche und wirtschaftlich tragfähige Bewirtschaftung der Wälder zu fördern. Der FSC organisiert ein internationales Auszeichnungssystem für forstwirtschaftliche Produkte, das viele große Beschaffungsunternehmen in Nordamerika und Europa, vor allem die DIY-Ketten, mittlerweile verlangen. Alle forstwirtschaftlichen Produkte, die das FSC-Logo tragen, stammen nachweislich aus Wäldern, die den international anerkannten Prinzipien und Kriterien des FSC entsprechen.
Mehrere Lieferanten von GROW Mitgliedern sind auch nach FSC zertifiziert.
Mehr Info zu FSC
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REWE bekennt sich zur Nachhaltigkeit
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Gesellschaftliche Verantwortung ernst genommen
Effizienz und Profit zu verbessern sind wichtige Aspekte wirtschaftlicher Unternehmensführung. Die Kreativität eines Unternehmens sollte sich darin jedoch nicht erschöpfen. In einer Welt globalisierter Märkte wächst auch die Verantwortung gegenüber Mensch, Umwelt sowie der unterschiedlichsten Kulturen. Der Erfolg misst sich daher ebenfalls im nachhaltigen Handeln, in der Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung.
Die REWE Group ist sich dessen bewusst und hat sich daher zum Ziel gesetzt, ökonomische, ökologische, soziale und kulturelle Aspekte miteinander in Einklang zu bringen. Bereits seit Jahren engagiert sich der Konzern auf verschiedenen Gebieten hierzu gehört auch die Nutzung erneuerbarer Energien und von Biomasse. Mehr Informationen:
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Tengelmann
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Umwelt- und Naturschutz …
… haben in der Unternehmensgruppe Tengelmann seit mehr als 40 Jahren Tradition. Mit der Tengelmann Klimainitiative wird dieses Engagement konsequent weitergeführt. Das Ziel: Bis 2020 sollen die von der Unternehmensgruppe verursachten Emissionen der klimaschädlichen Treibhausgase (insbesondere CO2) um 20 Prozent sinken. Dieses privatwirtschaftliche Engagement folgt den Vorgaben des Kyoto-Protokolls. Als erstes Handelsunternehmen in Deutschland erstellte Tengelmann im Geschäftsjahr 2006/2007 eine Emissionsbilanz für seine nationalen und europäischen Aktivitäten. Dieses so genannte Treibhausgasinventar dokumentiert, wie viel Kohlendioxid die Unternehmensgruppe pro Jahr ausstößt und wo die Einsparpotenziale liegen. Die Emissionsbilanz wird jährlich neu aufgelegt, um unternehmensübergreifend die Energieeffizienz zu verbessern und durch die Senkung des Energieverbrauchs auch die CO2-Emissionen zu reduzieren. Diese Maßnahme bildet die Grundlage für die zukünftige Positionierung des Konzerns zum Thema Klimawandel und Klimaschutz. Zu den weiteren Maßnahmen der Tengelmann Klimainitiative gehört auch die Realisierung von Deutschlands erstem Klimamarkt am Firmensitz in Mülheim an der Ruhr. Zudem beteiligt sich Tengelmann am Pilotprojekt „Product Carbon Footprint” (PCF). Dort werden Methoden und Standards entwickelt, um die Treibhausgas-Emissionen eines Produkts zu erfassen. Ebenfalls auf der Agenda der Unternehmensgruppe Tengelmann: Die Unterstützung der „Mülheimer Initiative für Klimaschutz”.
Ein Fußabdruck für den Klimaschutz
Tengelmann beteiligt sich an dem deutschen Pilotprojekt zum Product Carbon Footprint (PCF). Die Initiatoren sind unter anderem das Öko-Institut, das Potsdam Institut für Klimafolgenforschung und der WWF. Ziel ist die Entwicklung einheitlicher Standards für die Erfassung aller Treibhausgase eines Produktes oder einer Dienstleistung. So könnte künftig die Klimaverträglichkeit von Waren für den Verbraucher verständlich gemacht werden. Jedes Produkt verursacht Treibhausgase: Herstellung, Transport, Nutzung und Entsorgung – über den gesamten Lebenszyklus hinweg wird Energie verbraucht und unter anderem CO2 freigesetzt. Wie groß diese Menge ist, ist für den Verbraucher nicht ersichtlich. Das PCF-Pilotprojekt, am dem neben der Unternehmensgruppe Tengelmann acht andere namhafte Unternehmen teilnehmen, will hier Abhilfe schaffen. Mit der angestrebten einheitlichen Erfassungsmethodik lässt sich der so genannte CO2-Fußabdruck zukünftig darstellen. Der umweltbewusste Kunde erhält damit ein weiteres Auswahlkriterium beim täglichen Einkauf an die Hand. Dem Produzenten gibt der CO2-Footprint Aufschluss darüber, auf welche Faktoren er Einfluss nehmen kann, um die Energieeffizienz seiner Produktionsabläufe zu optimieren.
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Lidl nutzt Holzsteigen mehrfach
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Gebrauchte Holzsteigen werden in den Lidl-Zentrallägern bundesweit schon seit vielen Jahren von der Fa. Huber + Wunsch aus Kehl einer weiteren Nutzung zugeführt. Diese Tätigkeit wird von GROW und AgriZert qualitativ überwacht.
Nach einer Qualitätskontrolle werden die angelieferten Steigen nach Größe und Qualität sortiert:
1. saubere, neuwertige Verpackungen werden erneut im Obst- und Gemüsebau eingesetzt. Die Rückverfolgbarkeit wird durch internes Qualitätsmanagement gewährleistet. 2. angeschmutzte Verpackungen werden im Pflnazenbau eingesetzt 3. aussortierte Verpackungen sind naturbelassener Rohstoff für die Holzwerkstoffindustrie oder werden als Biomasse zur Energieerzeugung genutzt.
Damit wird der Produktlebenszyklus von Holzsteigen maßgeblich verlängert und die umweltfreundliche CO-2 Bindung ebenso.
Weitere Informationen auch bei:
www.huber-wunsch.de
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