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15 Jahre internationaler Zusammenarbeit
Organisation und Aufgaben

15 JAHRE ERFOLGREICHER INTERNATIONALER ZUSAMMENARB

GROW International

15 Jahre GROW -

ein Beispiel europäischer Zusammenarbeit

Als vor 15 Jahren - infolge der VerpackV - in Rom eine internationale Gründungsversammlung abgehalten wurde, ahnte noch niemand, welch große Aufgabe auf dieses noch junge Unternehmen zukommen würde.
GROW (Group Recycling of Wood) ist eine deutsche Gesellschaft englischen Namens, erdacht von einem Franzosen während einer internationalen Konferenz in Italien. Ihr Logo wurde von einem Niederländer kreiert und angemeldet.
Die Gründung, Geschäftsführung und Pionierarbeit erfolgte in Deutschland. Und all dies geht auf eine spanische Initiative zurück.

Die Internationalität der Gründungsmitglieder prägte die Arbeit der GROW und so ist die Zusammenarbeit mit den jeweiligen nationalen Landesverbänden unterstützend für den dortigen Markt und dessen Bedürfnisse selbstverständlich.
Eine Arbeit, die vollständig auf privater Initiative und mit großem persönlichem und finaziellem Engagement aufgebaut wurde. Sicherlich, die Anfänge waren nicht leicht, galt es doch, eine seit Jahrzehnten liebgewonnene und in völligem Einklang mit der Natur stehende Verpackung für Obst und Gemüse entgegen den teilweise unverständlichen Vorgaben der politischen Entscheidungsträger am Leben zu erhalten.
Diese Initiative war und ist in vielen Bereichen sehr wichtig, denn GROW:gewährleistet das Recycling von Holzkisten und -paletten in Deutschland schafft neue Erfahrungen und dient als Modell für die anderen beteiligten Länder hat die Zusammenarbeit und den gemeinsamen Dialog gefördert hat ein gemeinsames, in ganz Europa anerkanntes Image der Garantie und Qualität geschaffen. Außerdem hat sich in allen Mitgliedstaaten die Zusammenarbeit auf nationaler Ebene verbessert. Dadurch hat sich auch das Brangenimage aus Kunden- und Wettbewerbersicht sowie die Anerkennung seitens der Umweltbehörden zum Positiven verändert.
Heute - immerhin 15 Jahre danach - wird nach und nach erkannt, daß damals bei der Einführung der Verpack VO Fehler unterlaufen sind. Fehler, die immerhin einer ganzen Branche das Leben schwer gemacht haben. Heute steht man dem Rohstoff Holz und dessen stofflicher Wiederverwertung mehr als positiv gegenüber - dies beweisen nicht nur die repräsentativen Meinungsumfragen. Auch die energetische Nutzung des Holzes ist im neuen Kreislaufwirtschaftsgesetz sowie in den Novellierungsentwürfen der Verpack VO als gleichberechtigt zu anderen Verwertungsmöglichkeiten eingestuft worden. Fachleute der Obst- und Gemüsebranche wußten schon lange aus praktischen Erfahrungen heraus, daß die Holzverpackungen unbestreitbare und natürlich überzeugende Qualitätsvorteile für Obst und Gemüse haben.
Diese Vorteile galt es in den letzten Jahren immer und immer wieder in Gesprächen aufzuzeigen und Überzeugungsarbeit zu leisten. Überzeugungsarbeit auch auf dem Gebiet der Entsorgung. Galt doch die Holzverpackung als nicht entsorgbar. Tatsache ist, daß bisher mehr als 100.000 t Holzsteigen von GROW der stofflichen Wiederverwertung zugeführt wurden. Hier ist Material, das andere Verwertungswege ging oder mehrfach verwendet wurde, noch nicht einmal berücksichtigt. Mehr als 80 Sammelstellen im gesamten Bundesgebiet entsorgen gemeinsam mit uns die anfallenden Verpackungen. Dieses flächendeckende Netz wurde in kürzester Zeit realisiert und wird ständig erweitert.
Auf Basis der in Deutschland gemachten Erfahrungen im Bereich Verpackungsrecycling und im Zuge der europäischen Umweltgesetzgebung steht die Gründung von GROW France. In Spanien verfolgt FEDEMCO die gleichen Ziele.




 

GROW International Gründungsversammlung der GROW- International Von links oben nach rechts unten: Americ Prot, Ignacio Garcia, Bernard Mourlan, Markus Neumayer, Uwe Groll, Pierre Bouillaud, Peter Engelhardt, Jean Daniel Debarge, Vicente Fenollosa